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December 12th, 2011.….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….
12.01.2012, 20 Uhr, Skala, Centraltheater Leibzig, 6 €
Miriam Tute „Only the sky is the limit!“
(Mein Beitrag für den Deutschen Pavilion in Venedig)
Das SKALA-Format gesamtkunstwerk ist in seinem vierten Jahr. Jeden Monat bot gesamtkunstwerk in der Gottschedstraße Raum für Performances, Seminare, Konzerte, Installationen und Theater. Auch wenn es nur noch wenige Termine gibt, die Idee bleibt. Im Januar verwandelt die Bildhauerin Miriam Tute die Skala allein mit drei Filmprojektoren in ihre Version des deutschen Pavillons der Biennale di Venezia. „Nur weil ich nicht dazu benannt werde große und bekannte Ausstellungsräume zu bespielen bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken dazu machen kann.“ Das Innere des Pavillons wird beherrscht von den Projektionen: Sie lassen Farben in den Raum rieseln und Fiktion für einen Abend zur Realität werden.
Johannes Kirsten
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gesamtkunstwerk – offen für alle
Das SKALA-Format gesamtkunstwerk geht inzwischen in sein viertes Jahr. Es kann schon auf bewegte Zeiten zurückschauen, dabei geht der Blick immer steil nach vorne. Einmal monatlich bietet gesamtkunstwerk in der Gottschedstraße Raum für Performances, Seminare, Konzerte, Installationen und Theater. Der Formattitel legt den Verdacht des Größenwahns nahe, tatsächlich aber soll er wörtlich verstanden und realisiert werden: Kunst von allen, für alle! Diese Ausrichtung ist binnen zweieinhalb Spielzeiten in der SKALA mehr als erfüllt worden und hat große Abende im Kleinen produziert. Kein gesamtkunstwerk reklamiert Abgeschlossenheit, jedes gesamtkunstwerk verläuft ergebnisoffen, die Aus– und Eindrücke sind vielfältig – und unberechenbar. Erst so entsteht langfristig ein gleißendes Bild unterschiedlichster Aktivitäten im Rahmen der Kunst, an ihren Rändern und über diese Ränder hinaus. Also arbeiten wir weiter am gesamtkunstwerk! Die Idee ist und bleibt, die SKALA, primär Theaterraum, mit benachbarten Künsten, Bewegungen, Emotionen, auch Zumutungen zu füllen, um gemeinsame Batterien immer weiter aufzuladen. Cross-over-Projekte, Grenzüberschreitungen im Sinne des traditionellen Gesamtkunstwerks sind willkommen! Bewegen wir (uns) also weiter! Wir kommen an kein Ende, wir bleiben im Fluss der Künste, Sprachen und (Sub-)Kulturen.
Johannes Kirsten

